Silversterlauf Zürich

(16.12.2013)

Am Sonntag stand der Züricher Silvesterlauf über 6.6km auf dem Programm. Mit 30 Eliteläuferinnen ein sehr gut besuchtes Rennen. Die Konkurrenz so stark wie selten zuvor. Davon wollte ich mich nicht beeindrucken lassen und habe mir meine eigene Renntaktik zurecht gelegt. Wie erwartet wurde sofort ein enorm hohes Tempo angeschlagen. Erstaunlicherweise konnte ich mit einigen Läuferinnen mithalten, welche sonst ausser meiner Reichweite sind. Mit dem 12. Rang bin ich absolut zufrieden. Stelle ich doch fest, dass ich mich über kurze Distanzen verbessert habe. Mein Fahrplan stimmt und ich bin optimistisch für die Zukunft. Den beiden Gewinnern des Post-Cup gratuliere ich herzlich. Bravo.  

 

Basler Stadtlauf

(02.12.2013)

An diesem Samstag bin ich zum erstenmal am Basler Stadtlauf gestartet. Ein Rundkurs über 5.9km. Der Start erfolgte um 21 Uhr bei einem tollen Weihnachtsambiente. So habe ich mich auch gefühlt. Die Weihnachtsstimmung hat mich wohl erfasst. Rennen am Abend sind absolut nicht mein Ding. Wie bereits in Bulle bin ich der Konkurrenz nachgelaufen. Trotzdem werdet ihr mich nicht los. Ich gebe nicht auf!

 

Corrida Bulloise

(19.11.2013)

In diesem Jahr habe ich mich entschlossen an der Corrida Bulloise teilzunehmen. Ein kurzes Rennen über 6.15km. Gestartet wurde um 18.25 Uhr. Der Stadtrundkurs hatte es in sich. Kurvig und beleuchtet. Für mich neue Verhältnisse. Damit hatte ich ein wenig Mühe. Die kurzen Distanzen sind nicht meine Stärke. Sie sollen mir aber helfen meine Grundschnelligkeit zu verbessern. Nach meiner Verletzung zeichnen sich erste Erfolge in diesem Bereich ab. Mit 21:51 Min und einer Pace von 3:38 bin ich zufrieden.

 

Halbmarathon Lausanne

(29.10.2013)

Am Sonntag 27. Oktober 2013 bin ich nicht wie gewohnt in Luzern, sondern in Lausanne zum Halbmarathon gestartet. Gemäss Plan sollte die Strecke ideal für einen schnellen Lauf sein. In der Realität stellte sich heraus, dass sie ziemlich coupiert war. Ein Tempobrecher. Nachdem es am Morgen geregnet hatte, windete es am Nachmittag. Teilweise so stark, dass es einem fast umgehauen hat. Nun hatte ich noch das Glück, dass ich die gesamte Strecke alleine im Wind laufen durfte. Die Verbesserung meiner Halbmarathonzeit war nicht möglich. Schade. Mit 01:22:12 kann ich nicht zufrieden sein. Der 2. Rang tröstet dabei wenig. Ein Rennen zum vergessen.

 

Hallwilerseelauf 

(Nachbericht 29.10.2013)

Am 12. Oktober 2013 stand der Hallwilerseelauf auf dem Programm. Nicht der Halbmarathon, sondern die 10km habe ich als Wettkampfdistanz gewähl. Mein Ziel war es die persönliche Bestzeit zu verbessern. Trotz der starken Konkurrenz, ging ich ruhig und konzentriert an den Start. Zu Beginn konnte ich gut mit der Spitzengruppe mithalten. Doch nach 2km der Schock. Meine Schnürsenkel hatten sich wieder mal gelöst und ich musste anhalten. Zum 2. mal nach dem GP Bern vom Frühling. Als ich das Maleur behoben hatte, war die erste Gruppe bereits weit weg. Nun versuchte ich ruhig zu bleiben und mich wieder an die Gruppe ranzukämpfen. Dies ist mir gelungen und ich konnte mein Tempo aufrecht halten. Sogleich übernahm ich die Spitze, welche ich bis ins Ziel halten konnte. Mit 35.00 habe ich mein Ziel erreicht und die persönliche Bestzeit verbessert. Schade um den Zwischenfall mit dem Schnürsenkel. Da wäre noch was zu machen gewesen.

 

Greifenseelauf

(22.09.2013)

Am Samstag habe ich bereits das 2. Rennen nach der Verletzung bestritten. Auf Grund der Trainingsresultate war mir klar, das ich keine Bestzeit laufen konnte. Der Greifenseelauf habe ich deshalb als Standortbestimmung angesehen. Wichtig war mir dabei das Verhalten meines Unterschenkels. Die Hoffnung lag darin, dass nach 2. Rennen innerhalb einer Woche keine Schmerzen auftreten. Umso erfreulicher ist es, dass dies der Fall ist. Die Erleichterung ist gross. Nun kann ich endlich mit dem richtigen Training beginnen. Es wartet ein grosses Stück Arbeit auf mich.

 

 

Ämmelauf

(14.09.2013)

Gestern war es endlich soweit. Mein 1. Rennstart nach der Verletzung. Mit ein wenig Unbehagen bin ich gestartet. Vor 2 Wochen hat mir das Abwärtslaufen noch grosse Probleme bereitet. Die Verletzung war noch zu spüren. Für mich stand im Vordergrund, schmerzfrei durchlaufen zu können. Das Resultat und die Zeit waren sekundär. Bereits kurz nach dem Start kam die erste abfallende Passage. Bewusst bin ich diese vorsichtig gelaufen. Das Gefühl war gut und gab mir Sicherheit. Nun konnte ich den Lauf geniessen und bin mein Tempo gelaufen. Das ich meinen Sieg vom letzten Jahr wiederholen konnte freut mich sehr. Nach so langer Verletzungspause mit vielen Rückschlägen ist dies ein gelungener Einstand. Dies gibt mir Motivation für neue Taten. In Anbetracht der gestrigen Hitze während dem Rennen und der langen Pause, bin ich mit der Zeit zufrieden. Dem Ok danke ich für die hervorragende Organisation. Ein toller Anlass. Gibt es hier doch immer wieder tolle Gespräche und Begegnungen.

 

 

 1. Rennstart nach der Verletzungspause

(12.09.2013)

Am Samstag 14. September werde ich es wagen und zum erstenmal nach meiner Verletzungspause ein Rennen bestreiten. Mit 10km ist der Ämmelauf in Littau ideal. Eine gewisse Verunsicherung ist noch vorhanden. Aus diesem Grund werde ich einen vorsichtigen Lauf bestreiten. Trotzdem freue ich mich sehr wieder die Rennstimmung zu fühlen.

 

Laufschuhe abgestaubt, es geht wieder los!

(11.09.2013)

Die Leidenszeit ist vorbei und ich kann endlich wieder trainieren. Nach 10 Wochen ohne den geliebten Laufsport bin ich mit sehr viel Motivation ins Training eingestiegen. Es hat richtig unter den Nägeln gebrannt, als ich die Laufschuhe wieder anziehen konnte. Der Anfang war sehr beschwerlich. Mit Einheiten von 15 Minuten bei sehr niedrigem Tempo musste ich wieder beginnen. Rückschläge waren an der Tagesordnung. Gab es Tage, da lief es den Umständen entsprechend wie geschmiert, war am nächsten Tag alles wieder beim Alten. Schmerzen verhinderten ein Training. Diese Momente gehören glücklicherweise der Vergangneheit an. Der Blick ist nun vorwärts gerichtet und ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen. Im Moment bin ich wieder am Formaufbau, welcher noch eine gewisse Zeit dauern wird.  Es fehlt mir noch am Vertrauen, dass alles wieder wie früher ist. Daran arbeite ich noch.

Eure Lucia

 

Wie gewonnen, so zerronnen!

Die Selektion für die Weltmeisterschaft in Moskau war für mich das Grösste was ich je erreicht habe. Davon zu träumen habe ich nie gewagt. Um so grösser war meine Motivation an diesem Anlass eine tolle Leistung zu zeigen. Mein ganzer Fokus war in den letzten Monaten darauf ausgerichtet. Auf vieles habe ich verzichtet. Dann die Verletzung. Zuerst als Entzündung diagnostiziert und anschliessend als Knochenirritation herausgestellt. Um einen Ermüdungsbruch vorzubeugen, habe ich einige Rennen mit sehr schwerem Herzen abgesagt. Mit Alternativtraining versuchte ich meinen Fitnessstand aufrecht zu erhalten. Ich habe alles, wirklich alles versucht noch an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können. Vergeblich! Der Gesundheitszustand lässt einen Start nicht zu. Mit sehr schwerem Herzen musste ich gestern einen Start absagen. Dieser Entscheid ist mir sehr schwer gefallen.

Mein Fokus ist nun auf eine baldige Genesung gerichtet, damit ich wieder mit dem Training beginnen kann. Das Leben geht weiter und ich werde neue Ziele in Angriff nehmen.

Den beiden übrig gebliebenen Marathonläuferinnen, Renate Wyss und Patricia Morceli wünsche ich einen tollen Anlass. Ich werde euch die Daumen drücken und hoffe für euch auf ein tolles Resultat.

Mit sportlichen Grüssen

Lucia

 

Meine Erwartung eine gute Leistung zu erbringen wurden vollends erfüllt. Ich darf sogar sagen, übertroffen. Damit hätte ich nicht gerechnet. 02:42:46 die Endzeit. Dies bedeutet Rang 7 am Zürichmarathon und der 2. Platz in der Schweizermeisterschaft. Ausserdem konnte ich die geforderte Limite für die mögliche Teilnahme an der Europameisterschaft 2014 erfüllen. Was mich aber total aus der Fassung brachte ist, dass ich zusätzlich auch noch die Limite für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Moskau von diesem Jahr erfüllt habe. Im Moment herrscht einfach nur Freude und ich bin allen Personen dankbar, welche mich in irgend einer Weise auf meinem Weg unterstützt haben und auch weiter hin unterstützen.

Mit sportlichen Grüssen

Lucia

Am Mittwoch 1. Mai 13 habe ich in Weggis beim Go in 6 Weeks und am Samstag 4. Mai am Nidwaldnerlauf teilgenommen. Das Training habe ich erst in dieser Woche mit einer lockeren Einheit aufgenommen.

In Weggis konnte ich in 40:47 die 10.60km mit dem steilen Anstieg auf dem ersten Rang beenden. Das ich in meiner alten Heimat gewinnen konnte freut mich besonders.

Der Nidwaldnerlauf, organisiert durch meinem Verein der LA Nidwalden mit 6.62km stand 3 Tage später auf dem Programm. Die Distanz entspricht alles andere als meiner Stärke. Für mich stand im Vordergrund ein möglichst hohes Tempo konstant laufen zu können. Mit 23:48 und einer Pace von 3:35 ist mir das gut gelungen. Das ich gewonnen habe und dabei noch einen neuen Streckenrekord erlaufen konnte freut umso mehr. Meine Gratulation, aber auch Bewunderung gilt Egon Auchli, dem Tagessieger der Männer. Eine grandiose Leistung nach dieser schweren Zeit. Den Organisatoren danke ich für den tollen Event und den freundlichen Empfang.

Seit dem 7. Mai ist es bestätigt. Swiss Athletics hat mich für die Teilnahme an der Leichtathletik Weltmeisterschaft 2013 in Moskau selektioniert. Am 10. August darf ich für die Schweiz am Marathon starten. Dies ist eine grosse Ehre für mich. Ein Traum geht in Erfüllung.

 

Am 18. Mai 2013 hatte ich meine Premiere am GP Bern. Die Konkurrenz war enorm stark. Gleich nach dem Start wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Zu schnell für mich. Bewusst habe ich mich auf den ersten 5 km zurückgehalten. Mein Gefühl war richtig. Die Strecke und der Wind haben von den Läuferinnen alles abverlangt.

Das im Vorfeld gesteckte Ziel konnte ich nicht erreichen. Meine Konkurrentinnen und ihre Fähigkeiten sind mir bekannt. Stelle ich den Vergleich dazu an, ist die Leistung akzeptabel.

Kleiner Tipp. Es empfiehlt sich die Laufschuhe vor und nicht während dem Rennen richtig zu schnüren.